• BEHIND THE BEAT Producer Podcast

    #08 Ian Source – Von Trance bis Social Media

    Oliver Marx alias Ian Source wurde 1978 in Berlin geboren. Relativ spät, im Alter von 27 Jahren, begann er mit dem Produzieren von Musik. Seiner Leidenschaft galt zunächst dem Uplifting & Progressive Trance, aber er versuchte sich auch in anderen Genres der elektronischen Musik. 2006 legte er sich aber fest und steckte seine ganze Energie in die Trance-Musik. 2009 folgte das erste Release namens „The Gate“, das bei Eyereflex Records erschienen ist. Von da an veröffentlichte Ian Source zahlreiche Originals und Remixe für andere Künstler. 2018 begann er seine Musikrichtungen zu erweitern. Er probierte sich an Future House, Deep House und Big Room. Seine erst Future House Nummer veröffentlichte er bei TOKABEATZ, einem bekannten deutschen Label. Acts wie Armin van Buuren, Ferry Corsten, Sean Tyas, Manuel le Saux, Ronny K., Haris C, Aly & Fila, Suzy Solar, Eljay und Dave Cold spielten seine Songs in ihren Shows. 2020 schaffte er einen seiner Träume wahr werden zu lassen, Er kam mit seinem Track: Feel The Same (Feat. Ann-Thalia) auf den Sampler „Dream Dance 89“ Sony Music. Monster Tunes, Bonzai Records, TOKA Beatz, Mental Madness Rec, D.Max Recordings, State Control und viele weitere namenhafte Labels veröffentlichten seine Musik. Seit September 2021 ist er bei dem Label „Pulsive Media“ (Exclusive) unter Vertrag. Es ist das Label von Stephan Bentrup aka Lazard.

    Im Podcast sprechen wir über gut klingende Sounds von VSTs, warum auch Hardware heute immer noch aktuell sind, wie man Demos an Labels sendet und was Social Media für ihn bedeutet. Und natürlich hören wir 3 Tracks von ihm an. Also, bis gleich im Podcast!

    #07 Buzzgo – Trance, Tracks & Handy-Synths

    BuzzGo ist ein Trance, House und Techno Projekt. Es wurde 2011 von dem deutschen Produzenten Ben Butschko in Kiel gegründet. Seine Produktionen bewegen sich zwischen Trance, House und Techno. BuzzGo erhielt 2017 seinen ersten Plattenvertrag und veröffentlichte noch im selben Jahr zwei EPs. Ein Jahr später gründete BuzzGo sein eigenes Label „Lakeshore Studio Records“ um dort gemeinsam mit anderen Künstlern Musik aus dem Bereich EDM, Pop und Ambient zu veröffentlichen. 2019 wurde die Single „I Wish“ – eine Koproduktion mit dem Künstler Andestro – veröffentlicht, gefolgt von zahlreichen Remixen von anderen Künstlern wie Future Breeze, Ian Source, Tom-E Project, Noizzless und anderen. BuzzGo produzierte auch Remixe für andere Künstler wie Andestro, Chroma Neon und die italienische Techno-Künstlerin Nicole. Im Jahr 2022 wird das erste Album „Between Worlds“ erscheinen, das eine musikalische Reise durch Raum und Zeit darstellt. Die ersten Singleauskopplungen sind bereits erschienen.

    Wir reden über seinen Einstieg in die Musik über die damalige Tracker Szene, über mobile Synthesizer auf dem Handy, One Synth Challenges und warum auch Kassetten für die heutige Produktion interessant sein können.

    #06 Jayl Funk – Über Nu Funk und Reason

    JAYL FUNK ist ein Produzent und DJ der NuFunk- und Funky-Breaks-Szene. Seit 2008 veröffentlicht er seine Tracks und hat mit seiner Musik stets das Ziel, für gute Vibes zu sorgen. Er veröffentlichte seine erste EP mit dem Titel „Washed Car“ auf dem deutschen Underground Label Bleenchic Records. Dadurch erntete er ersten Support von bekannteren Produzenten und DJs, wie zum Beispiel Phil Fuldner, Fort Knox Five oder Flow Dynamics. Dadurch wurden diverse Labels auf ihn aufmerksam.

    Es folgte seine zweite Veröffentlichung auf dem dänischen Label Breakbeat Paradise Recordings und anschließend ein weiteres Release auf dem griechischen Label Timewarp Music. Er hatte seitdem viele Veröffentlichungen, unter anderem für Good Groove, Bombastic Jam, Timewarp Music, Breakbeat Paradise Records oder PunchOut Records.

    Viele Ideen bekommt er durch das DJing, was er in den 90er Jahren begann. Er legt eine Mischung aus NuFunk, Funky Breaks and NuDisco auf und stand bereits mit DJ-Schwergewichten wie Kraak & Smaak, Nickodemus, Slynk oder Smoove gemeinsam an den Decks. Auch auf Festivals wie dem San Pellegrino Festival in San Sebastian, dem Tribal Tech Festival in Brasilien oder dem Fusion Festival in Deutschland spielte er seinen Sound.

    Im Podcast sprechen wir über seine Liebe zu Funk, der DAW Reason und seine Arbeit mit Maschine Mikro. Außerdem über ein gutes Mixing, wie sich Instrumente gut entfalten und warum das Musikmachen mit mehr Erfahrung wesentlich entspannter ist.

    #05 Conscience – von Ambient bis Hörspiel

    Rüdiger Illg ist seit 1990 in vielen verschiedenen Projekten und Rollen musikalisch aktiv. Sein Hauptprojekt „Conscience“ feiert in diesem Jahr sein 30 jähriges Bestehen. Er ist ausgebildeter Tontechniker und engagiert sich neben seinen eigenen Projekten auch als Produzent, Mixer, Remixer und Gastmusiker in weiteren Bands und Projekten (Portash, Stian Shiver, TET uvm.). Die Bandbreite reicht von Hörspielen bis zu Rock-Produktionen.

    Den Schwerpunkt der Instrumente bilden aber immer noch elektronische Klangerzeuger, was neben Conscience auch im Ambient/Instrumentalprojekt Science O.C.N. zum Ausdruck kommt.

    Entsprechend vielfältig sind die Einflüsse: Diese reichen je nach Projekt von Tangerine Dream und Biosphere natürlich über den Synthipop der 80er (Depeche Mode, Pet Shop Boys) bis hin zu EBM, Darkwave, IDM oder auch Künstlern wie Devin Townsend und Steven Wilson. Für Conscience konnten auch Gastsänger wie Colin Angus (The Shamen) oder Dan Söderqvist (Twice a man) gewonnen werden.

    Abgesehen von seinen Gästen übernimmt Rüdiger alle Instrumente und Rollen in seinen Produktionen selbst. Über die Jahre ist so ein vielschichtiger Back-Katalog entstanden. Gab es die ersten Veröffentlichungen noch auf raren Tapes und später als CD, sind mittlerweile alle Veröffentlichungen auf den einschlägigen Streaming-Plattformen erhältlich.

    Im Podcast hören im Podcast zwei Stücke des aktuellen Conscience-Albums „Sentient“ und ein Stück aus dem aktuellen Science O.C.N.-Album „On the shores of frozen time“. Und natürlich geht es wieder um viel Studiotechnik – wie arbeitet Rüdiger und wie macht er diesen Sound?

    #04 Magmatunes – Lounge Musik, nur anders

    Seit über 25 Jahren ist er Musiker aus Leidenschaft. Angefangen hat er mit Gitarre und einfachen Akkorden. Im Jahre 2006 schließlich ging es los, auch mit anderen Musikern aktiv Musik zu machen und so gründete er mit zwei weiteren Musikern sein erstes Trio. Nach einigen Proben entschied das Trio erste Aufnahmen zu machen und dann fing Leidenschaft für Produktion & Mixing an. Zu dieser Zeit war die Audioproduktion ein Hobby, bei dem es galt, viel auszuprobieren. Nachdem durch einen Umzug sich das Trio auflöste war es an der Zeit eigenen Ideen, insbesondere mit elektronischen Instrumenten, umzusetzen. Das war der Start seines Projektes „Magmatunes“.

    Schnell stellte er fest: Um noch professioneller Musik zu produzieren brauchte es eine fundierte Ausbildung. Er begann die Ausbildung zum Audioengineer und konzentrierte sich in seiner Ausbildung auch auf den ersten Studiobau. Die Leidenschaft für elektronische Musik brach auch während der Ausbildung nicht ab. Er fing an sich tiefer mit Synthesizern zu beschäftigen. In ein festes Genre jedoch möchte er sich nicht einordnen. Zwar passen vermutlich seine Musikproduktionen am Besten in die Sparte Lounge & Chillout. Die Musik ist jedoch von vielen anderen Einflüssen geprägt, so dass Trance Elemente oder andere elektronische Genres durchaus immer wieder Einzug erhalten.

    Während der Produktion achtet er nicht so sehr auf Genres sondern möchte sich frei fühlen wenn er Musik macht. Erst dann ist ein Künstler authentisch in seiner Musik. Das eigene Musikhören spielt für seine Kreativität eine wichtige Rolle. Pink Floyd, E. Clapton, Chris Rea oder The Drugs on War sind alles Musiker, die ihn bis heute beeinflussen. Seit dem Jahr 2019 ist er bei M-Sol. Records unter Vertrag.