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    BEHIND THE BEAT Producer PodcastEpisode #65 mit Katie Tavini – Gutes Mastering braucht große Gefühle

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    Katie Tavini hat an Produktionen mitgearbeitet, die akkumuliert eine Milliarde Mal gestreamt wurden. Ihr Arbeitsalltag aber findet weitab von Stadien, Papparazzi und roten Teppichen statt. Bei ihr dreht sich alles um ein nur scheinbar bescheideneres Ziel: Mit ihrem Beitrag die Musik ein bisschen besser zu machen.

    Tavini ist, wie die meisten in ihrer Spezialisierung über Umwege zum Mastering gekommen. Nach einer frühen Geigenerziehung und einem klassisch orientiertem Studium trat die Band Sonic Boom Six mit dem Wunsch an sie heran, ihre Aufnahmen zu optimieren. Es war der erste von vielen Jobs durch den sie einen intuitiven Zugang zu einer Disziplin entwickelte, die sie gleichermaßen als Handwerk und Kunstform betrachtet.

    Mastering hat zunächst einmal eine technische Komponente. In ihrem intim-kleinen Studio, das von einem hochwertigen PMC-Lautsprecherpaar und einem System mit, unter anderem, einem Kompressor von Iron Mastering, einem Bettermaker Limiter, dem Neve Designs MBT und Lynx Hilo, hat sich Katie das Equipment zu- und zurechtgelegt, mit dem sie tief in den Klang eintauchen und ihn geradezu plastisch formen kann. Steinberg Wavelab dient als umfassende Bearbeitungsbasis und um die verschiedenen Komponenten ihrer Kette zusammenzuführen.

    Gleichzeitig können Hardware und Apps nicht ersetzen, worauf es wirklich ankommt: Empathie für die in der Musik verhandelten Gefühle, kritisches Hören sowie die Fähigkeit, die Elemente eines Songs zu bestimmen, auf die es ankommt. So wird die Arbeit an einem Musikstück zu einer unsichtbaren Kollaboration – manchmal liest sie sich bei der Arbeit tief in die Biographie, Artikel und Interviews ein, um die Gedanken und Geschichten hinter den Sounds besser zu verstehen.

    Es ist dieses tiefe Eintauchen, für das ihre KundInnen sie schätzen – und die erklären, warum ihr scheinbar bescheidener Beitrag über einer Milliarde HörerInnen ganz große Gefühle beschert hat.

    BEHIND THE BEAT Producer PodcastEpisode #64 mit AOIFE, Thomas Braun und Julien Fernandez

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    Diese Folge widmet sich dem Thema PR aus der Sicht von drei Experten mit persönlichen Perspektiven.

    Spätestens seit der Kontroverse um die Band Geese, ihren atemberaubenden Aufstieg und die umstrittene Social-Media-Agentur Chaotic Good scheint fest zu stehen: Die Musikindustrie ist ein schmutziges Geschäft. Die Rolle von PR in diesem System ist so zentral, dass man meinen könnte, weder Musik noch eine gute Geschichte entscheiden über Erfolg oder Misserfolg – sondern ausschließlich die Wahl der aggressivsten Agentur.

    Wenn man eine Kampagne vom Blickwinkel kurzfristiger Ergebnisse her betrachtet, ist das vermutlich sogar korrekt. Doch kann man sich darüber streiten, ob die von Chaotic Good praktizierten Methoden streng genommen als PR durchgehen: Für das Betreiben eines Netzwerks, dessen einziges Ziel die Produktion von Aufmerksamkeit und “Engagement” ist, fehlen noch die richtigen Begrifflichkeiten. “Legale Manipulation” trifft es noch am ehesten.

    Um zu sehen, wie PR-Manager über ihren Beruf denken und wie sie die Zukunft der Branche sehen, habe ich mit drei von ihnen gesprochen. Alle haben aufgrund ihres Backgrounds eine sehr persönliche Perspektive

    Thomas Braun hat die Geburtsstunde der deutschen Club-Szene hautnah miterlebt, war Teil von Label-Projekten und Vertrieben. Inzwischen hat er sich von House eher in Richtung Jazz umorientiert, unter anderem deshalb, weil die Medienlandschaft in der Elektronik fast komplett verschwunden ist. Aoife Lavery arbeitet für die namhafte britische Agentur Neighbourhood, ist aber selbst auch als DJ unterwegs und hat gerade mit “Attrition” ihre erste EP mit spannend-düsterem Techno vorgelegt. Julien Fernandez wiederum leitet aus New York die Agentur Five Roses Press, mit der er sich stilistisch sehr offen aufstellt und direkte, persönliche Beziehungen mit seinen Künstlern pflegt.

    Aus diesen Gesprächen wird deutlich: Ja, klassisches PR durchläuft eine schwierige Phase. Doch lohnt sie sich noch immer – auch ohne das Budget eines Majors hinter sich zu haben.

    BEHIND THE BEAT Producer PodcastEpisode #63 mit Steven Wilson – Kann man Surround Superstar sein?

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    Diese Folge widmet sich Steven Wilson, der als Songwriter, Gitarist, Produzent und Engineer den Klang immer gleich mitdenkt – und zu einer Art Dolby Surround Superstar aufgestiegen ist.

    Multiple Persönlichkeiten werden üblicherweise als Störung angesehen. In der Musik hingegen gelten sie als Auszeichnung. Schon in Porcupine Tree sah Steven Wilson sich bereits als Gruppe, ehe daraus eine richtige Band wurde. Und während bereits die stilistischen Pirouetten von PT für drei bis vier durchschnittliche Karrieren gereicht hätten, tobte er sich zusätzlich in einer Vielzahl von Nebenschauplätzen aus: I.E.M., Blackfield, No-Man, Continuum, Storm Corrosion. So ist ein wild wuchernder Diskographie-Wald entstanden, der Komplettisten Albträume beschert.

    Hinter dem Elektizismus und der Rastlosigkeit steht ein hungriger Hörer. Jahrelang waren Wilsons öffentlich geteilte Playlists eine Anlaufstelle für unkonventionelle Empfehlungen, in denen vermeintlich Kommerzielles neben Kunst stand, Kurioses neben Klassikern. In dem mit seinem langjährigen Kreativpartner Tim Bowness geführten Podcast „The Album Years” diskutieren sich die Freunde, fein säuberlich nach Jahrzehnt geordnet, durch die großen und möglicherweise überbewerteten Alben der Musikgeschichte – ein Konzept, mit dem sie inzwischen sogar vor Publikum auftreten.

    In den letzten Jahren hat sich Steven Wilson mit Remastering und Surround-Sound-Mixen ein weiteres Standbein aufgebaut und ist damit, in sofern das überhaupt möglich ist, in diesem Bereich zu einer Art Superstar aufgestiegen, dem einige der größten Bands, vor allem aus dem Progressive Rock und 80er-Jahre Synthie Pop, ihr Vertrauen schenken.

    Das Thema Klang ist somit für ihn präsenter denn je, weswegen wir das neuste Album seines Ambient-Elektronik-Projekts Bass Communion, „The Itself Of Itself,” als Aufhänger für ein Gespräch nahmen, in dem sich alles um Technologie, Klang und Experimente dreht. Das mag wie ein sehr fokussierter Aufhänger klingen. Doch steht gleichzeitig bereits das neue Solo-Album unter seinem bürgerlichen Namen in den Startlöchern – immer, wenn man meint, man habe seine musikalische Persönlichkeit genauer gefasst, ist sie einem bereits wieder entglitten.

    Episode #62 mit Mads Kinnerup

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    Diese Folge widmet sich Mads Kinnerup, der unsere Art Musik zu machen umdenken und die Potentiale von KI allen Kreativen zur Verfügung stellen möchte.

    Für Mads Kinnerup ist Musikmachen stets ein Experiment, ein Portal in die Zukunft. So verbrachte er stundenlange Sessions in den Stockholmer Elektron Studios mit klassischen Buchla-Systemen um seine persönliche Vision eines neuen Kreativansatzes zu realisieren. Auf diesem Ansatz beruhen seine Synthesizer-Alben „Interpolation” und „Invented Mythology”, die mit reduzierten Mitteln epische Klangwelten aufstoßen. Das nächste Werk wird sich mit dem Thema KI auseinandersetzen – und damit politisch werden.

    Dass die Arbeit an dieser Veröffentlichung ganz unmittelbar mit seiner Anstellung als Assistenz-Professor am Kopenhagener Rhyhmic Music Conservatory verzahnt ist, beweist, dass Forschung und Kreativität bei Kinnerup nicht voneinander getrennt werden können. Am RMC entwickelt der dänische Produzent eine Software namens „Rave”, welche die selben Konzepte, die er in Stockholm mühsam händisch an Modularsystemen umsetzen musste, auf eine intuitive Weise erfahr- und spielbar machen soll.

    Das Ziel dahinter: Musik nicht mehr in einzelnen Spuren zu denken, sondern in Klangblöcken, die in ihrer Gesamtheit transformiert werden. Die Bedienung von Rave soll einfach und minimalistisch ausfallen, das Interface so direkt wie ein traditionelles Keyboard bedienbar sein. Doch verbergen sich dahinter Prozesse, deren Komplexität sonst nur von „intelligenten” Modellen beherrschbar wären und die sogar nach vielen Durchführungen eine gewisse Unvorhersehbarkeit behalten.

    Während Kinnerup die Potentiale von KI nicht leugnen mag, ahnt er eine dunkle Zukunft voraus, in der große Konzerne einen unaufholbaren technischen Vorsprung erreichen. Um den Anschluss nicht zu verlieren, müssen sich Musiker auf das besinnen, was sie noch immer besser können als die Maschinen: Einen direkten Kontakt zum Publikum aufbauen, sich in einem inspirierten Moment so unmittelbar wie möglich ausdrücken – und Experimente in erfahrbare Emotionen umzuwandeln.

    Episode #61 mit Mathieu Jaton vom Montreux Jazz Festival

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    Diese Folge widmet sich Mathieu Jaton vom Montreux Jazz Festival, der die ebenso harte wie aufregende Realität des modernen Festivalbetriebs aufdeckt.

    Nomen est Omen? In diesem Fall keineswegs! Schon nach den ersten Ausgaben wollte Gründer Claude Nobs den “Jazz” aus dem Titel seines Festivals streichen. Doch hatten sich alle zu sehr an den elegant von der Zunge gehenden Namen gewöhnt. Und so musste Nobs immer wieder erklären, dass Jazz für ihn ein Anspruch auf Vielfalt und Dynamik sei – keine starre Stilrichtung, deren ständige Weiterentwicklung Puristen am liebsten in den 60ern beendet hätten.

    Nobs war ein genialer Kommunikator, der die Auftritte auf der Bühne als MC selbst ankündigte, unzählige Ikonen mit dem Versprechen der Unsterblichkeit nach Montreux lockte und zum selbstgekochten Abendessen bei ihm zu Hause einlud. So wurde ein Event, das aufgrund der zwar idyllischen, aber logistisch ungünstigen Seelage des Austragungsortes, von Anfang an auf eine verhältnismäßig kleine Besucherzahl beschränkt war, zum vielleicht größten kleinen Festival der Welt. Die Marke indes wurde über hunderte Live-Alben im Katalog der besten Musiker des 20. Jahrhunderts global verankert und verbreitet – Viralität im embryonalen Stadium.

    Freilich kann sich kein Festival auf den Lorberen der Geschichte ausruhen und auch Montreux hat sich, vorbereitet durch Nobs bereits zu Lebenszeiten und dann beschleunigt und mit größerer Intensität nach seinem Tod 2013, immer wieder neu erfinden müssen. Dazu gehört eine breitere musikalische Palette, die inzwischen auch viel Elektronik einschließt, und eine smarte Social-Media-Strategie, die dafür sorgt, dass inzwischen nahezu 365 Tage im Jahr Montreux gefeiert wird. In den USA und China finden zudem Ableger statt, die den ursprünglichen Pioniergeist wieder aufleben lassen und in regem Austausch mit dem Original stehen.

    In unserem Interview mit dem MJF-Leiter Mathieu Jaton wird deutlich, dass sogar renommierte Festivals Alleinstellungsmerkmale brauchen sowie innovative Ideen, mit KünstlerInnnen zu kollaborieren. Der Name allein reicht nicht – das allerdings war gerade in Montreux schon immer klar.

#11 Choma Neon – Twitch Streams für Künstler?

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Ihre Musik ist klassischer Synth-Pop der 80er Jahre, bei dem sie explizit darauf achten, nicht zu modern und perfekt zu klingen. Vielmehr geht es um den Spirit und Mood einer Zeit, die sich mit grellen Farben und bunter Musik aus einer monotonen, grauen Epoche hervorhob.

Blue und Green machen bereits seit knapp 15 Jahren gemeinsam Musik. Die musikalische Kooperation bei Chroma Neon begann allerdings erst im Februar 2020. In der folgenden, sehr intensiven Zeit der Zusammenarbeit, hat sich ihr Stil entwickelt, der elektronische Klanglandschaften erhält, die von treibenden Grooves getragen werden und auf eine akustische Reise in die Vergangenheit einladen. Das resultierende Gemisch trägt oft Vergleiche mit Soft Cell, The Human League und New Order. Das erste Album, „Between Men and Machine“ sollte völlig unabhängig veröffentlicht und hauptsächlich über das Internet verbreitet werden, doch durch die Zusammenkunft mit ihrem Label, ist vor kurzem veröffentlicht worden.

Im Mittelpunkt stand von Anfang an, die Anerkennung und Wertschätzung aller Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Stellung, ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religionszugehörigkeit oder anderer Merkmale, die oft nur der Abgrenzung dienen. Chroma Neons Äußeres, hat nur den Zweck, nicht mit einem dieser Merkmale vom eigentlichem Schwerpunkt der Band abzulenken. Es geht um die Musik, um die Botschaft und nicht um die Personen hinter dem Visier.

Im Podcast sprechen wir über Gamer-Plattform Twitch und inwieweit diese auch für Künstler Chancen bietet. Außerdem unterhalten wir uns darüber wie sich das Duo gefunden hat, zusammenarbeitet und sich weiterentwickelt. Und natürlich geht es um die Produktion von Synthwave.

#10 Escape – Melodic Techno und Psybient

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Geboren wurde Steffen 1985 und aufgewachsen ist er in Bielefeld, mitten im Teutoburger Wald. Die Leidenschaft zur Musik fand er früh durch seinen Vater, der Sänger und Gitarrist der Funk, Soul und Blues Band „Stormy Roosters“ war. Es folgten Klavier- und Schlagzeugunterricht.

Seine ersten Versuche waren Loop-orientierte Hip-Hop-Instrumentals. Quelle hierfür war das Durchforsten inspirierender Samples aus der Schallplattensammlung seines Vaters, welche dann mittels Computer verarbeitet wurden. Die Beats wurden schneller und elektronischer, bis zum Jahre 2001. Dann kam er in zum ersten Mal in Kontakt mit Drum & Bass. Auch die psychedelischen Bereiche des Progressive Psytrance, Psybient oder auch Downtempo, Chillout und Melodic Techno sprachen ihn an und erhielten Einzug in neue Projekte.

Das erste kommerzielle Projekt unter dem Alias „Escape“ kam über Traum Schallplatten und heißt Heisere Hummel. Sein Stil ist verträumt, psychedelisch, melodisch, melancholisch und Hoffnung tragend. Bald wird es das erste Debütalbum geben auf dem Label „Luminus Musi“ von Audioalchemist und Musiker Steve Young. Es wird unter Steffens neuem Alias „Feorh“ veröffentlicht, dies bedeutet so viel wie „Principles of Life“.

Im Podcast sprechen wir über Duke Ellington, gelayerte Kicks, warum er Tautologien bei Songtiteln nutzt und warum ein EQ das am häufigsten genutzte Plug-in für ihn ist.

#09 Charles & Carmichael – Spotify Playlists & 80er Gear

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Charles & Carmichael ist das Dance-Music-Projekt vom Bielefelder Remixer und Produzenten Stefan Indenbirken, welches er im Jahr 2019 gegründet hat. Eigentlich hatte er das Produzentendasein mangels künstlerischer Kreativität an den Nagel gehängt, aber die Liebe zur Musik brachte ihn zurück ins Studio und der Erfolg gab ihm recht.

Aufgrund seiner Einflüsse der verschiedensten Dance-Genres und Synth-geladener 80s-Pop-Sounds will sich Charles & Carmichael nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen. Deswegen besteht seine musikalische Biographie aus EDM, Deep House, Tropical House, Piano House, Synthwave und Nu Disco, sowie Remixen. Aber alle haben was gemeinsam: Er möchte seine Hörer zum Tanzen bringen und gute Stimmung verbreiten. Mittlerweile konnte Charles & Carmichael einige Platzierungen in diversen Dance-Charts für sich verbuchen, ist ein gefragter Remixer und durfte schon Acts wie die 90er Jahre Ikone Kosmonova remixen, worauf er sehr stolz ist.

Im Podcast sprechen wir über seine Hardware, die Rolle von Remixen heute, über virtuelle Synthesizer und warum er FL Studio so sehr mag. Wir sprechen über Portale, die Samples anbieten und welchen Part diese in seinem kreativen Prozess einnehmen. Sich ein gutes Know-How anzueignen um gute Tracks zu produzieren ist essenziell, deswegen ist auch Thema, wie er sein Wissen über Musikproduktion auf dem neuesten Stand hält.

#08 Ian Source – Von Trance bis Social Media

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Oliver Marx alias Ian Source wurde 1978 in Berlin geboren. Relativ spät, im Alter von 27 Jahren, begann er mit dem Produzieren von Musik. Seiner Leidenschaft galt zunächst dem Uplifting & Progressive Trance, aber er versuchte sich auch in anderen Genres der elektronischen Musik. 2006 legte er sich aber fest und steckte seine ganze Energie in die Trance-Musik. 2009 folgte das erste Release namens „The Gate“, das bei Eyereflex Records erschienen ist. Von da an veröffentlichte Ian Source zahlreiche Originals und Remixe für andere Künstler. 2018 begann er seine Musikrichtungen zu erweitern. Er probierte sich an Future House, Deep House und Big Room. Seine erst Future House Nummer veröffentlichte er bei TOKABEATZ, einem bekannten deutschen Label. Acts wie Armin van Buuren, Ferry Corsten, Sean Tyas, Manuel le Saux, Ronny K., Haris C, Aly & Fila, Suzy Solar, Eljay und Dave Cold spielten seine Songs in ihren Shows. 2020 schaffte er einen seiner Träume wahr werden zu lassen, Er kam mit seinem Track: Feel The Same (Feat. Ann-Thalia) auf den Sampler „Dream Dance 89“ Sony Music. Monster Tunes, Bonzai Records, TOKA Beatz, Mental Madness Rec, D.Max Recordings, State Control und viele weitere namenhafte Labels veröffentlichten seine Musik. Seit September 2021 ist er bei dem Label „Pulsive Media“ (Exclusive) unter Vertrag. Es ist das Label von Stephan Bentrup aka Lazard.

Im Podcast sprechen wir über gut klingende Sounds von VSTs, warum auch Hardware heute immer noch aktuell sind, wie man Demos an Labels sendet und was Social Media für ihn bedeutet. Und natürlich hören wir 3 Tracks von ihm an. Also, bis gleich im Podcast!

#07 Buzzgo – Trance, Tracks & Handy-Synths

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BuzzGo ist ein Trance, House und Techno Projekt. Es wurde 2011 von dem deutschen Produzenten Ben Butschko in Kiel gegründet. Seine Produktionen bewegen sich zwischen Trance, House und Techno. BuzzGo erhielt 2017 seinen ersten Plattenvertrag und veröffentlichte noch im selben Jahr zwei EPs. Ein Jahr später gründete BuzzGo sein eigenes Label „Lakeshore Studio Records“ um dort gemeinsam mit anderen Künstlern Musik aus dem Bereich EDM, Pop und Ambient zu veröffentlichen. 2019 wurde die Single „I Wish“ – eine Koproduktion mit dem Künstler Andestro – veröffentlicht, gefolgt von zahlreichen Remixen von anderen Künstlern wie Future Breeze, Ian Source, Tom-E Project, Noizzless und anderen. BuzzGo produzierte auch Remixe für andere Künstler wie Andestro, Chroma Neon und die italienische Techno-Künstlerin Nicole. Im Jahr 2022 wird das erste Album „Between Worlds“ erscheinen, das eine musikalische Reise durch Raum und Zeit darstellt. Die ersten Singleauskopplungen sind bereits erschienen.

Wir reden über seinen Einstieg in die Musik über die damalige Tracker Szene, über mobile Synthesizer auf dem Handy, One Synth Challenges und warum auch Kassetten für die heutige Produktion interessant sein können.

#06 Jayl Funk – Über Nu Funk und Reason

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JAYL FUNK ist ein Produzent und DJ der NuFunk- und Funky-Breaks-Szene. Seit 2008 veröffentlicht er seine Tracks und hat mit seiner Musik stets das Ziel, für gute Vibes zu sorgen. Er veröffentlichte seine erste EP mit dem Titel „Washed Car“ auf dem deutschen Underground Label Bleenchic Records. Dadurch erntete er ersten Support von bekannteren Produzenten und DJs, wie zum Beispiel Phil Fuldner, Fort Knox Five oder Flow Dynamics. Dadurch wurden diverse Labels auf ihn aufmerksam.

Es folgte seine zweite Veröffentlichung auf dem dänischen Label Breakbeat Paradise Recordings und anschließend ein weiteres Release auf dem griechischen Label Timewarp Music. Er hatte seitdem viele Veröffentlichungen, unter anderem für Good Groove, Bombastic Jam, Timewarp Music, Breakbeat Paradise Records oder PunchOut Records.

Viele Ideen bekommt er durch das DJing, was er in den 90er Jahren begann. Er legt eine Mischung aus NuFunk, Funky Breaks and NuDisco auf und stand bereits mit DJ-Schwergewichten wie Kraak & Smaak, Nickodemus, Slynk oder Smoove gemeinsam an den Decks. Auch auf Festivals wie dem San Pellegrino Festival in San Sebastian, dem Tribal Tech Festival in Brasilien oder dem Fusion Festival in Deutschland spielte er seinen Sound.

Im Podcast sprechen wir über seine Liebe zu Funk, der DAW Reason und seine Arbeit mit Maschine Mikro. Außerdem über ein gutes Mixing, wie sich Instrumente gut entfalten und warum das Musikmachen mit mehr Erfahrung wesentlich entspannter ist.

#05 Conscience – von Ambient bis Hörspiel

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Rüdiger Illg ist seit 1990 in vielen verschiedenen Projekten und Rollen musikalisch aktiv. Sein Hauptprojekt „Conscience“ feiert in diesem Jahr sein 30 jähriges Bestehen. Er ist ausgebildeter Tontechniker und engagiert sich neben seinen eigenen Projekten auch als Produzent, Mixer, Remixer und Gastmusiker in weiteren Bands und Projekten (Portash, Stian Shiver, TET uvm.). Die Bandbreite reicht von Hörspielen bis zu Rock-Produktionen.

Den Schwerpunkt der Instrumente bilden aber immer noch elektronische Klangerzeuger, was neben Conscience auch im Ambient/Instrumentalprojekt Science O.C.N. zum Ausdruck kommt.

Entsprechend vielfältig sind die Einflüsse: Diese reichen je nach Projekt von Tangerine Dream und Biosphere natürlich über den Synthipop der 80er (Depeche Mode, Pet Shop Boys) bis hin zu EBM, Darkwave, IDM oder auch Künstlern wie Devin Townsend und Steven Wilson. Für Conscience konnten auch Gastsänger wie Colin Angus (The Shamen) oder Dan Söderqvist (Twice a man) gewonnen werden.

Abgesehen von seinen Gästen übernimmt Rüdiger alle Instrumente und Rollen in seinen Produktionen selbst. Über die Jahre ist so ein vielschichtiger Back-Katalog entstanden. Gab es die ersten Veröffentlichungen noch auf raren Tapes und später als CD, sind mittlerweile alle Veröffentlichungen auf den einschlägigen Streaming-Plattformen erhältlich.

Im Podcast hören im Podcast zwei Stücke des aktuellen Conscience-Albums „Sentient“ und ein Stück aus dem aktuellen Science O.C.N.-Album „On the shores of frozen time“. Und natürlich geht es wieder um viel Studiotechnik – wie arbeitet Rüdiger und wie macht er diesen Sound?

#04 Magmatunes – Lounge Musik, nur anders

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Seit über 25 Jahren ist er Musiker aus Leidenschaft. Angefangen hat er mit Gitarre und einfachen Akkorden. Im Jahre 2006 schließlich ging es los, auch mit anderen Musikern aktiv Musik zu machen und so gründete er mit zwei weiteren Musikern sein erstes Trio. Nach einigen Proben entschied das Trio erste Aufnahmen zu machen und dann fing Leidenschaft für Produktion & Mixing an. Zu dieser Zeit war die Audioproduktion ein Hobby, bei dem es galt, viel auszuprobieren. Nachdem durch einen Umzug sich das Trio auflöste war es an der Zeit eigenen Ideen, insbesondere mit elektronischen Instrumenten, umzusetzen. Das war der Start seines Projektes „Magmatunes“.

Schnell stellte er fest: Um noch professioneller Musik zu produzieren brauchte es eine fundierte Ausbildung. Er begann die Ausbildung zum Audioengineer und konzentrierte sich in seiner Ausbildung auch auf den ersten Studiobau. Die Leidenschaft für elektronische Musik brach auch während der Ausbildung nicht ab. Er fing an sich tiefer mit Synthesizern zu beschäftigen. In ein festes Genre jedoch möchte er sich nicht einordnen. Zwar passen vermutlich seine Musikproduktionen am Besten in die Sparte Lounge & Chillout. Die Musik ist jedoch von vielen anderen Einflüssen geprägt, so dass Trance Elemente oder andere elektronische Genres durchaus immer wieder Einzug erhalten.

Während der Produktion achtet er nicht so sehr auf Genres sondern möchte sich frei fühlen wenn er Musik macht. Erst dann ist ein Künstler authentisch in seiner Musik. Das eigene Musikhören spielt für seine Kreativität eine wichtige Rolle. Pink Floyd, E. Clapton, Chris Rea oder The Drugs on War sind alles Musiker, die ihn bis heute beeinflussen. Seit dem Jahr 2019 ist er bei M-Sol. Records unter Vertrag.

#03 Von Deep-House bis Disco

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Unser diesmaliger Studiogast Andy Bach im Podcast ist professioneller DJ, Labelmanager und Produzent. Sein Sound erforscht viele Unterströmungen elektronischer Tanzmusik, einschließlich Disco, Nu-Disco, House oder Deep-House, um nur einige zu nennen. Andy ist seit Mitte der 90er Jahre in der Musikszene aktiv, liebt Musik schon immer und lernte das Spielen von Klavier und Akkordeon bereits im Kindesalter. In den 80ern mochte er Independent-Musik und New Wave sehr, bis er Ende der 80er auf Acid House stieß. Seitdem hat ihn die elektronische Clubmusik in ihren Bann gezogen. Ein großer Einfluss war also etwas später Acid-House und Trance. Damals war er ein großer Fan von Techno und House von den 90ern bis heute. Er mochte die Omenabende in Frankfurt Mitte der 90er Jahre sehr, besonders der Sound von DJ DAG und Sven Väth. Neben House hat ihn auch der Sound of Vienna von Kruder & Dorfmeister stark beeinflusst, ebenso der französische House-Sound.

#02 Trance & EDM aus Leidenschaft

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Andestro, der im wahren Leben Andreas heißt, hat schon in jungen Jahren mit seinem DJ-Talent die ein der andere Privatparty bereichern können. Seine professionelle Karriere startete er jedoch erst relativ spät im Jahr 2000, im Alter von 25 Jahren im Glaspalast Dinslaken. Nach einigen Jahren mit verschiedenen Auftritten in großen und kleineren Clubs, entschied er sich mit seinem damaligen Kollegen Tom-E mit dem Produzieren von elektronischer Dance Musik zu beginnen.

Das erste gemeinsame Projekt hieß „Unique Beatz“ und ist immer noch Namensgeber von Andestro’s Studio. Nach einigen Jahren gemeinsam im Studio wurde das Projekt gestoppt, zu einem eigenen Release hatte es damals nicht gereicht. Andestro legte für mehrere Jahre eine Musik-Pause ein und konzentrierte sich auf anderen Dinge. 2016 stieg die Lust, sich wieder mit dem Produzieren zu beschäftigen. So wurde das alte Studio neu organisiert und es klangen wieder vermehrt satte Bässe aus dem Unique Beatz Studio – diesmal ohne Partner.